
Deutschland ist das Land der Dichter und Denker. Hier wird jedem Lesen und Schreiben gelehrt. Prof. Dr. Gerd Gigerenzer vermisst oft statistisches Denken. „Viele Menschen können nicht mit Zahlen umgehen. Sie misstrauen ihnen.“ Zusammen mit seinem Team veröffentlicht er deshalb auf der Webseite des RWI – Leibnitz Institut für Wirtschaftsforschung regelmäßig die Unstatistik des Monats. Damit wollen sie auf einen bewussten Umgang mit Statistiken und Risiken hinweisen.
… und wir heute auch:
Zuletzt wurden in Auswertung des Sozialatlasses Ilm-Kreis 2020 mehrere Stimmen laut, welche fälschlicherweise das Wohngebiet „Am Stollen“ als überaltert und familienunfreundlich einordneten.
Der Ilm-Kreis zieht die Gebietsgrenzen in seinem Sozialatlas deutlich weiter. Das Plangebiet „Ilmenau-Stollen“ umfasst den gesamten Ilmenauer Süden (Wohngebiete Goetheallee, Lindenberg, Südvorstadt, Altneubau, Stollen, Schortesiedlung sowie Hüttenholz inkl. zwei Seniorenheime). Hier sind laut Atlas vier von zehn Einwohner älter als 65 Jahre (39%).
Unsere WBG-Mitglieder im Wohngebiet „Am Stollen“ sind durchschnittlich nur 52,9 Jahre alt und damit deutlich jünger! (WBG: 37% ohne 0 bis 18 Jährige)
Vor 30 Jahren war der „Stollen“ sogar voller Familien mit Kindern. Viele der Eltern wohnen immer noch hier. Sie haben ihre Wohnungen schick eingerichtet und fühlen sich einfach wohl. Mit dem aktuellen Generationswechsel wächst heute wieder die Kinderzahl und auch diese Familien finden das Wohngebiet „Am Stollen“ mit seinen Kindereinrichtungen, Schulen, Spiel- und Sportplätzen zunehmend auch gut.
Dies wollen wir unterstützen und investieren auch weiterhin, um das Wohngebiet noch senioren- und familienfreundlicher zu gestalten.




