
Die WBG begleitete als Praxispartner eine Masterarbeit in der Gebäude- und Energietechnik. Artem Karandashev, Studierender an der Fachhochschule Erfurt setzte sich darin zum Thema „Entwicklung eines wasserstoffbasierten Energieversorgungskonzeptes für ein geplantes Wohngebiet in Ilmenau“ auseinander.
… und dies erfolgreich. Wir gratulieren zu einer ausgezeichneten Leistung.
Wasserstoff könnte ein Weg zu einer klimaneutralen Wirtschaft in der Zukunft sein. Aktuell steckt diese Technologie jedoch noch in der Forschungs- und Erprobungsphase.

Karandashev skizziert in seiner Arbeit ein Energieversorgungskonzept, bei welchem über Elektrolyseur Wasserstoff erzeugt und mit diesem rund 40 Wohnungen mit Heizenergie versorgt werden. Die Zahlen sind beeindruckend. Hierfür sind jährlich 8,7 t Wasserstoff notwendig, um einen Jahreswärmebedarf von 267.000 kWh abzusichern. Zur Wasserstoffgewinnung werden ca. 489.000 kWh Strom benötigt.
Damit zeigt Karandashev für uns wichtige Rahmendaten insbesondere zu notwendigen Speichergrößen auf. Obwohl es derzeit nur wenige Vergleichsprojekte zur Versorgung von Wohngebieten mit Wasserstoff gibt, schätzt er ein solches Konzept als technisch realisierbar ein. Aufgrund des hohen Stromanteils ist eine autarke Lösung über Wasserkraft der Ilm bzw. Photovoltaik jedoch eher nicht realisierbar.
Die WBG wird dieses Projekt weiterverfolgen und als eine Möglichkeit zur Wärmeversorgung zukünftiger Neubauprojekte prüfen.





