Die Schweiz will mit Genossenschaften den Wohnungsbau fördern.

Gern schauen wir auch mal ins Ausland. Gerade wenn es um Genossenschaftsgedanken, Wohnungsbau und soziale Mieten geht.

Aktuell möchten Schweizer per Volksentscheid bestimmen, dass künftig jede zehnte Wohnung einem sogenannten gemeinnützigen Wohnbauträger gehört. Also einer Kommune, einer Stiftung, einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft oder einer Genossenschaft. Hier zahlen die Mieter lediglich die Selbstkosten der gemeinnützigen Vermieter. Das heißt, wer in einer solchen Wohnung lebt, bezahlt nur so viel, wie der Besitzer braucht, damit sich seine Investitionen rechnen und ihm noch etwas bleibt, um künftige Umbauten und Renovierungen zu zahlen. Diese Wohnungen sind keine Renditeobjekte.

Bisher gehört lediglich jede zwanzigste Wohnung in der Schweiz solchen gemeinnützigen Vermietern. Daneben sollen weitere wohnungspolitischen Maßnahmen greifen, so dass zum Beispiel Genossenschaften über „Genossenschaftsquoten“ vom Bund günstig Bauland erwerben können.