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Gut informiert rund ums Wohnen

Rund ums Wohnen tauchen immer wieder Fragen auf – zum Mietverhältnis, zum Alltag in der Wohnung oder zum Miteinander im Haus. Hier finden Sie kurze Erklärvideos mit praktischen Tipps und hilfreiche Informationen für Ihr Zuhause. Wählen Sie einfach das Thema, welches zu Ihrer Frage passt:

Wichtige Tipps für Ihr Zuhause

Richtig Lüften verbessert die Luft in Innenräumen, sorgt für ein gesundes Raumklima und spart Heizenergie.

Regelmäßiges und ausreichendes Lüften holt Sauerstoff in die Räume und entfernt Gerüche sowie durch Kochen, Waschen und Baden freigesetzte Feuchtigkeit. So wird verhindert, dass sich Feuchtigkeit im Mauerwerk festsetzt und sich Schimmel bildet.

Tipps für das richtige Lüften

Ein FI-Schalter stellt fest, wenn ein Mensch mit einem spannungsführenden Leiter in Berührung kommt. Er misst, welcher Strom in den Stromkreis fließt und vergleicht diesen mit dem Strom, der zurückfließt. Gibt es eine Differenz, weil z. B. über den Menschen Strom abfließt, unterbricht der FI-Schutzschalter den Stromkreislauf binnen Millisekunden. Einen Stromschlag kann der FI-Schutzschalter zwar nicht verhindern, er begrenzt aber die Zeit der Einwirkung des Stroms, was lebensrettend ist.

Einen FI-Schutzschalter sollte man regelmäßig testen, denn die Kontakte können im Laufe der Jahre zum Beispiel verkleben. Für den Test gibt es eine eigene Testtaste, die den FI-Schutzschalter auslöst.

Damit Rauchwarnmelder im Ernstfall frühzeitig vor Rauch und Feuer warnen, sollten sie regelmäßige gewartet und geprüft werden. Verschmutzte Sensoren, entladene Batterien oder technische Defekte können die Funktionsweise beeinträchtigen. Deshalb lassen wir alle Rauchwarnmelder einmal im Jahr warten und prüfen. Eine regelmäßige Funktionskontrolle ist aber auch unterjährig sinnvoll und kann problemlos selbst erledigt werden.

Sicherheit und Technik

Ein verschmutzter Filter bewirkt einen Leistungsabfall oder sogar den kompletten Ausfall. Deshalb sollte der Filter in regelmäßigen Abständen auf Verschmutzung überprüft und wenn nötig gereinigt werden. Dies übernehmen die

WBG oder beauftragte Dienstleister im Rahmen der Lüfterwartung einmal jährlich für Sie.

In bestimmten Fällen (z. B. eigene staubintensive Tapezierarbeiten) kann es jedoch notwendig werden, den Filter kurzfristig zu reinigen. Wie dies geht, erklärt unser Hauswart.

 

Die richtige Temperaturregelung

Thermostate gibt es in jedem Haus und jeder Wohnung. Sie steuern, wie warm es im eigenen Zuhause wird. In der Regel besteht ein Thermostat aus einem Thermostatkopf und einem Thermostatventil. Im Kopf befindet sich das Herzstück dieses Bauteils: der Temperaturfühler. Dieser erfasst die Raumtemperatur und leitet die Signale zum Öffnen und Schließen an den Ventilstift weiter. Wird die gewünschte Temperatur erreicht, schließt sich das Ventil. Manuell einstellbare Thermostate bedienen Sie durch Drehen des Thermostatkopfs nach rechts oder links. Da eine konkrete Temperaturangabe aufgrund der Montageart nicht möglich ist, gibt es auf dem Kopf Einstellungsstufen (in der Regel sind das fünf).

Ein Perlator ist klein, aber hat eine große Wirkung. Als Durchflussbegrenzer genannt sitzt er am Auslauf des Wasserhahns und reduziert die Wassermenge, die pro Minute durchfließt. Dadurch sparen Sie Wasser und Energie, da weniger Wasser erhitzt werden muss. Zusätzlich verbessert ein Perlator die Strahlqualität: Der Wasserstrahl wirkt weicher, spritzt weniger und fühlt sich angenehmer an. Genau deshalb findet man Perlatoren nicht nur im Privathaushalt, sondern auch in Hotels und Spa-Bereichen, wo Komfort und Optik eine große Rolle spielen.

Mit der Zeit verkalkt bzw. verschmutzt ein Perlator fast immer. Dies kann den Wasserdurchfluss verschlechtern und den Strahl ungleichmäßig machen. Deshalb sollte man den Perlator ab und zu ausbauen und reinigen.

 

Alles muss fließen

Ein sauberer Siphon verhindert unangenehme Gerüche und Verstopfungen. Ist er verstopft, kann er ganz einfach gereinigt werden. Unser Hauswart erklärt wie.

Wohnen und Zusammenleben

Richtiges Heizen schützt das Klima und den Geldbeutel

Heizen ist teuer. Zu wenig heizen ist jedoch auch nicht empfehlenswert. Es wird ungemütlich und die Schimmelgefahr steigt. Mit richtigem Heizen und Lüften behält man die Kosten im Griff.

 

Die richtige Raumtemperatur

Jedes Grad Raumtemperatur mehr verteuert die Heizkostenrechnung. Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 bis 22 °C betragen, sofern die Temperatur als behaglich empfunden wird. Jedes Grad weniger spart Heizenergie. Unsere Empfehlung für andere Räume: im Bad: 21 bis 22 °C ; andere Räume: 18 °C.

Entscheidend ist immer die individuelle Behaglichkeitstemperatur. Sie hängt vor allem von der raumseitigen Oberflächentemperatur der Wände und Fenster ab. D. h., senken Sie die Raumtemperatur -wenn Sie nicht da sind ab – ab, sparen Sie Energie. Kommen Sie zurück, müssen Sie jedoch die Luft und den Baukörper wieder aufheizen. Senken Sie die Raumtemperatur bei kurzer Abwesenheit nur geringfügig um maximal 2 bis 3 °C ab.