Wenn es draußen früher dunkel wird, ist die Zeit für Brettspiele im Familienkreis oder anderen modernen Zeitvertreib. Wer jedoch mit Mensch-ärgere-dich-nicht, Schach und vor allem Monopoly aufgewachsen ist, findet heute Vieles davon in der Realität wieder. „Frei Parken“ ist gefühlt nur noch Spieleromantik, und bei Monopoly galten schon immer folgende Regeln:

„Besitzt der Eigentümer nur das Wasser- oder das Elektrizitätswerk, so ist die Miete 4-mal so hoch wie die Summe der Augen auf beiden Würfeln. Besitzt der Eigentümer das Wasser- und das Elektrizitätswerk, so ist die Miete 10-mal so hoch wie die Summe der Augen auf beiden Würfeln.“

Ziel bei Monopoly ist es, nicht bankrott zu gehen. Gezählt wird am Ende das (Spiel-)Geld, das nach Miete, Steuern und Energiekosten übrigbleibt – willkommen im wahren Leben.

Kaltmieten stabil

WBG-Mieten sind keine Preistreiber. In den letzten beiden Jahrzehnten haben wir rund 75 Mio. Euro in die energetische Sanierung unserer Gebäude investiert. Dies hat sich ausgezahlt. Unsere Häuser gehören zu den energetisch günstigsten Beständen bundesweit. Die durchschnittliche WBG-Kaltmiete beträgt dabei
nur 4,97 Euro je m² und liegt damit 0,9 % über dem Vorjahr.

Wohnnebenkosten steigen

Zur Warmmiete zählen jedoch noch die kalten und warmen Betriebskosten. Hierunter fallen u.a. die Heiz- und Warmwasserkosten sowie der Allgemeinstrom. Nach dem Schock an den Zapfsäulen explodieren aktuell die Preise für Gas und Strom. Allein im Februar 2022 stiegen die Erzeugerpreise für Energie um
25,9 % (destatis).

Ob die Preise weiter steigen oder dauerhaft auf dem hohen Niveau verharren, hängt davon ab, wie kalt der nächste Winter wird und wie lange eine Lösung für die Übergangstechnologie Gas braucht. Die Bundesregierung will zudem gegensteuern und die höheren Kosten für Verbraucher rasch mit zusätzlichen Entlastungsmaßnahmen abfedern.

Nach aktuellen Informationen rechnen unsere Versorger im Zeitraum 12/2021 bis 12/2022 mit einem Anstieg

  • des Fernwärmepreises um rund +33% ,
  • des Gaspreises um +100 %,
  • des Strompreises um +100 %.

Damit verdoppeln sich Gas- und Strompreis innerhalb eines Jahres!

Vorauszahlungen anpassen

Damit müssen Sie und wir die Preisentwicklung im Auge behalten. Die aktuellen Preiserhöhungen sind nicht in den monatlichen Nebenkostenvorauszahlungen enthalten. Spätestens mit der Abrechnung für das Jahr 2021 oder bei weiteren Preissteigerungen auch früher müssen sie angepasst werden, um künftige Nachzahlungen zu vermeiden. Auf Mieterwunsch ist dies jederzeit möglich. Sprechen Sie uns einfach an.