
Pastorin Magdalena Franz-Fastner und Gemeindekirchenrat Wolfgang Bruns legten zusammen mit Oberbürgermeister Danile Schultheiß (v.r.n.l.) die kupferne Zeitkapsel im Baugrund ab und damit den Grundstein für den neuen Kindergarten in der alten Fischerhütte.
Mit leichtem Schmunzel wies Wolfgang Bruns als Vorsitzender des Gemeindekirchenrats der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Jakobus Ilmenau in seinem Grußwort darauf hin, dass der Großteil der Arbeit schon geschafft ist. „Jetzt muss nur noch gebaut werden.“ Für Kirchgemeinde wie für WBG ist es der erste Kindergarten sowie alles neu und spannend. Natürlich muss dies gut vorbereitet sein. Deshalb planen wir schon seit anderthalb Jahren intensiv an diesem Gemeinschaftsprojekt. Mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung holt die Kirchgemeinde nun auch die Stadt Ilmenau mit ins Boot. Zukünftig wird der Kindergarten danach in den Bedarfsplan der Stadt Ilmenau aufgenommen.

Peter Sattler WBG-Vorstand nahm es sportlich und schwang ebenfalls die Kelle.. „Ja, jetzt müssen wir nur noch bauen. Dies wird sicher nicht so einfach, wie es klingt. Dennoch sind wir optimistisch, dass Anfang 2022 Leben in den Kindergarten einziehen kann.“ Die WBG freut sich, dass nun am Rande des Wohngebietes „Am Stollen“ eine weitere Kindereinrichtung entsteht und hofft, dass das Gebiet so für junge Familien interessanter wird. Zudem ist es ein erster Schritt, das traditionsreiche Gebiet der alten Fischerhütte gemeinsam mit der TU Ilmenau zu entwickeln. Perspektivisch ist dies ein attraktiver Wohnstandort.
Auch Daniel Schultheiß, Oberbürgermeister der Stadt Ilmenau sah Potential in diesem historischen Standort und freute sich, dass es in Ilmenau Bedarf an Kindergärten gebe. Zeigt dies doch, dass noch Kinder geboren werden.
Diese fehlten diesmal noch. Wie gesagt, für Kirchgemeinde und WBG ist es das erste „Kinderprojekt“. Sicher sieht das beim geplanten Tag der offenen Tür schon ganz anders aus.




