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WBG-Vertreterversammlung 2014

 

Auch die WBG ist in Zeiten der Fußball-WM gut aufgestellt

Am 25. Juni 2014 fand die ordentliche Vertreterversammlung der WBG statt. Gerd Schramm, Vorsitzender des Aufsichtsrates pfiff pünktlich um 18 Uhr an und konnte 45 gewählte Vertreter im Begegnungsraum der „Sophienhütte“ begrüßen. Diese wurden durch Vorstand und Aufsichtsrat über das erfolgreiche Geschäftsjahr 2013 und zu Vorhaben der kommenden Jahre informiert.




2013 investierte die WBG in Rekordhöhe von 9,4 Mio. Euro in Instandhaltung, Modernisierung und Neubau. Schwerpunkte waren der Neubau Richard-Bock-Straße 12 und 13, der Umbau Ernst-Abbe-Straße 23 bis 31, die energetische Sanierung Am Stollen 9 bis 16 sowie der Einbau von sechs Fahrstühlen in den Wohngebieten „Am Stollen“ und „Pörlitzer Höhe“. Trotz hoher Investitionen schloss die Gewinn- und Verlustrechnung mit einem Jahresüberschuss von 0,4, Mio. Euro, welcher die Zahlung einer Dividende von 2,5 % p.a. an die Mitglieder ermöglicht.

Die WBG-Durchschnittsmiete blieb mit 4,47 Euro je m² stabil und bezahlbar. Der Anstieg von 0,7 % resultiert im Wesentlichen aus der Erstvermietung neu gebauter Wohnungen. Vergleichsmieterhöhungen aufgrund gestiegener Wohnungsnachfrage gab es auch 2013 nicht. Modernisierungen wurden durchschnittlich mit 2,6 % statt der gesetzlich möglichen 11 % umgelegt.




Für 2014 sind Investitionen in Höhe von 7,8 Mio. Euro geplant. Neben den Neubauten Richard-Bock-Straße 12 und 13 soll u.a. der Umbau Ernst-Abbe-Straße 23 bis 31 und die Wohnumfeldgestaltung in der Gehrener Bergstraße Nord 9 bis 13 abgeschlossen sowie die energetischen Sanierungen Bergrat-Mahr-Straße 4 bis 10 und Geschwister-Scholl-Straße 9 sowie der Einbau von sechs Aufzügen umgesetzt werden.
„Spannend wird der Aufbau einer Nahwärmeversorgung in der Hanns-Eisler-Straße 1 bis 15“, so Vorstandsmitglied Peter Sattler. Hier will die WBG ab sofort 180 Wohnungen alternativ zur Fernwärme mit eigener Wärme versorgen. Herzstück der Anlage ist eine Kaskadenschaltung dreier moderner Gas-Brennwertkessel, die sowohl bei Grundlast als auch bei Spitzen effizient arbeiten.

Auch in Zukunft soll weiter investiert werden. Der Fokus liegt dabei im Neubau, in der energetischen Sanierung, dem barrierefreien Umbau und dem Aufwerten des Wohnumfeldes.




Herr Jürgen Stellmacher, Wirtschaftsprüfer und stellvertretender Prüfungsdirektor des Prüfungsverbandes Thüringer Wohnungsunternehmen e.V. informierte über das positive Ergebnis der Prüfung der WBG und bestätigte gute Zahlen sowie die ordnungsmäßige Geschäftsführung. Besonders beleuchtete er die wirtschaftlichen Kennzahlen der WBG. Im Vergleich zu den Zahlen der Branche erzielt die WBG hier hervorragende Werte.

Mit Auslauf der Amtszeiten wurden die Aufsichtsratsmitglieder Veronika Marquardt, Mario Schäfer und Karsten Watterott wiedergewählt. Herr Schramm freute sich, so die gute Arbeit im Aufsichtsrat bestätigt zu sehen und dankte für das Vertrauen.




Innerhalb der abschließenden Diskussion standen kleinere Probleme im Mittelpunkt. Frau Lindner, Bertolt-Brecht-Straße bat darauf zu achten, dass Balkone nicht mit Wäsche verhängt und zudem Sattelitenschüssel angebracht werden. Neben Trockenräumen und Wäscheplätzen verfügt man doch über ein breites Fernsehprogramm. Herr Enger, Am Stollen wünschte sich Rauchwarnmelder in den Treppenhäusern. Hier sucht die WBG bereits nach entsprechender Technik. Lob für die Arbeit der in der Geschwister-Scholl-Straße 9 agierenden Baufirmen gab es von Herrn Schülke, während Frau Geisler, Kritik am stockenden Bauablauf und fehlenden Information Ernst-Abbe-Straße 23 bis 31 äußerte. Herr Sattler nahm die zum Teil berechtigte Kritik auf und sicherte zu, „hieran zukünftig zu arbeiten“.

Nach 90 Minuten und damit ohne Nachspielzeit endete die Versammlung und die WBG ist eine Runde weiter.

26.Juni 2014ps