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Den Keller richtig lüften - nicht so einfach!

 

An heißen Sommertagen möchte man gern den Keller einmal so richtig durchlüften und den muffigen Geruch sowie die Feuchtigkeit vertreiben. Genau dieses aber kann Feuchtigkeit in den Keller ziehen. Richtiges Lüften ist deshalb auch hier unverzichtbar.

Feuchtigkeit aus warmer Luft setzt sich an kühlen Kellerwänden ab.

Warme Luft speichert mehr Feuchtigkeit als kühle. Lässt man warmfeuchte Luft von außen herein, kann sie sich als Feuchtigkeit an den kühlen Kellerwänden absetzen, das sog. „Schwitzen“. Dies ist damit vergleichbar, wenn eine kalten Flasche aus dem Kühlschrank mit Kondenswasser „beschlägt“.

Richtiges Lüften ist wichtig.

Gerade bei alten Häusern mit Natursteinmauern und kalten Steinböden findet man oft Flecken im Kellerputz. Bei Kellertemperaturen von unter 12 Grad Celsius sollten deshalb von Mai bis September die Kellerfenster geschlossen bleiben - insbesondere an heißen oder schwülen Tagen. Nur in kühlen Nächten, an kühleren Tagen oder auch an kühlen Regentagen sollte im Keller gelüftet werden. Die Luft bei Regen ist -entgegen der landläufigen Annahme- weniger befeuchtet als warme Luft durch unsichtbaren Wasserdampf.

Wie in Wohnräumen in den oberen Geschossen lüftet man auch hier am besten kurz und kräftig bei weit geöffneten Fenstern.

Die entsprechenden Feuchtigkeitsschäden könnten gravierend sein und bis zur eingeschränkten Nutzung des Kellers, zu Schäden dort gelagerter Dinge, Mängeln an der Bausubstanz oder gar gesundheitlichen Einschränkungen durch Schimmelpilze führen.

11. Juli 2013ps